Das Gymnasium Papenburg hat vergangene Woche ein Team von
vier Schülern des Seminarfachs „Jugend forscht“ zu einem Schülerwettbewerb
entsandt. In Salzgitter wurde unter vier Schülerteams aus ganz Niedersachsen
der erste NMN Junior Contest vergeben. Die Schüler hatten sich bereits vor
einigen Wochen beworben und wurden nun ausgewählt, an der Endrunde
teilzunehmen. Dieser Wettbewerb fand im Rahmen des Symposiums des Nano- und
Matrialinnovationen Niedersachsen e.V. statt, das sich in diesem Jahr dem
intelligenten Leichtbau verschrieben hat.
Der Tag begann mit der Begrüßung durch die Vertreter der
beiden Industriepartner der diesjährigen Veranstaltung, die Werksleiter der
Salzgitter AG und der Volkswagen AG aus Salzgitter. Danach eröffnete der
Vorsitzende des NMN e.V., Florian Haacke, das Symposium offiziell und Dr.
Oliver Liersch, Staatsekretär für Wirtschaft, richtete sein Grußwort aus. Darin
betonte er auch die Rolle der anwesenden Schüler für die Zukunft der Industrie.
Es folgten zwei Plenarvorträge über die Motorenproduktion bei der Volkswagen AG
sowie die Herausforderungen des Leichtbaus mit Stahl. Diese Vorträge waren
trotz aller Fachbezogenheit und ihres komplizierten Inhalts durchaus auch für
die Schüler interessant.
In der Pause wurden die vier Schülergruppen dann in ihren
Arbeitsraum geführt und konnten sich mit den Begebenheiten vertraut machen. Um
sie auf ihre späteren Aufgaben vorzubereiten, hielt ein Mitarbeiter der
Salzgitter AG noch einen kurzen Vortrag über die Grundlagen der
Materialforschung. Dies sollte sich später noch als sehr hilfreich
herausstellen. Der Wettbewerb teilte sich nämlich in zwei Teile: zum einen eine
Reihe von Experimenten, die die Schüler
durchführen und auswerten mussten, sowie den Bau einer möglichst leichten und
stabilen Brücke aus vorgegebenen Materialien. Diese Brücke sollte innerhalb von
drei Stunden so konstruiert werden, dass sie bei einem Meter Spannweite und 20
cm Breite in ihrer Mitte 1,6kg tragen konnte. Die leichteste Brücke würde
gewinnen. Während der Bauzeit wurde
schnell klar, dass sich das Gymnasium Papenburg vor allem auf den Leichtbau und
eine unkonventionelle Bauweise aus Holzleisten und Draht konzentrierte, während
sich durch eigentlich unerlaubte Spionage die Styroporvollbauweise in den
anderen drei Gruppen durchsetze. Die dritte Wertung, die Bewertung der
Arbeitsweise durch die Tagungsteilnehmer, wurde so deutlich beeinflusst.
Nur
die wenigsten glaubten an einen Papenburger Erfolg. Doch während des spannenden
finalen Wiegens durch Dr. Oliver Liersch wurde klar, dass die exotische
Bauweise trotz der instabilen Bauweise den Anforderungen gerecht wurde und auch
das leichteste Bauwerk darstellte! Jetzt ging es zurück in den Plenarsaal, wo
die übrigen Wertungen vorgetragen und die Siegerehrung stattfinden sollte. Nach
der Bewertung der Experimentauswertung und des Wiegens lag das Gymnasium
Papenburg deutlich in Führung, doch nach der Wertung der Symposiumsteilnehmer
wurde das Ergebnis deutlich enger. Dennoch reichte es zum Sieg!
flo flo flooo? wir haben gewonnen! : >
AntwortenLöschenwar echt n toller tag : ) und du hast nen suuupertollen text drüber geschrieben : ) fehlt nur noch was über die busreisen und den lustigen vorabend : >